25

 

In der Klinik hatte Tess einen ausgefüllten Tag mit Terminen und Visiten. Sie war dankbar für die viele Arbeit, weil es ihr half, an etwas anderes zu denken als an die beunruhigende Nachricht von Ben. Es war jedoch unmöglich, seinen Anruf ganz zu vergessen. Er war in ernsthaften Schwierigkeiten und zudem verletzt.

Und jetzt war er auch noch verschwunden.

Sie hatte mehrere Male probiert, ihn in seiner Wohnung und auf dem Handy anzurufen. Selbst in den umliegenden Krankenhäusern hatte sie es versucht, aber es gab nirgendwo eine Spur von ihm.

Wenn sie gewusst hätte, wo oder wie sie seine Eltern erreichen konnte, hätte sie sogar das getan, obwohl die Chance, dass er dort auflief, eher gering war. Am besten würde sie gleich nach der Arbeit seine Wohnung aufsuchen, um zu sehen, ob sich dort Hinweise auf seinen Verbleib finden ließen. Sie hatte nicht viel Hoffnung, aber was waren ihre Alternativen?

„Nora, von dem Patienten in der Zwei brauche ich eine Grunduntersuchung und eine Urinprobe“, sagte Tess, als sie aus dem Untersuchungsraum kam. „Kannst du das für mich erledigen? Ich muss mir noch die Röntgenbilder von unserem Collie mit der Gelenkentzündung ansehen.“

„Wird erledigt.“

„Danke.“

Sie griff eben nach den Röntgenaufnahmen ihres nächsten Patienten, als in der Tasche ihres Laborkittels ihr Handy anschlug. Die Vibration flatterte gegen ihre Hüfte wie winzige Vogelschwingen. Sie nahm das Gerät heraus und sah rasch auf dem Display nach, ob der Anruf von Ben kam.

Die Nummer war unterdrückt.

O Gott.

Sie wusste, wer es war, wer es sein musste. Sie schwebte schon den ganzen Morgen in einem schrecklichen Zwiespalt zwischen Erwartung und Furcht. Sie wusste, dass Dante sie anrufen wollte. Er hatte bereits in ihrer Wohnung angerufen, als sie sehr früh das Haus verlassen wollte, aber sie ließ den Anrufbeantworter rangehen. Sie war noch nicht bereit gewesen, mit ihm zu sprechen. Sie war auch nicht sicher, ob sie jetzt bereit dafür war.

Tess eilte den Flur hinunter zu ihrem Büro, schloss die Tür und ließ sich gegen das kühle Metall sinken. Das Handy brummte wild in ihrer Hand, als es zum fünften und wohl letzten Mal klingelte. Sie schloss die Augen und drückte den Sprechknopf.

„Hallo?“

„Hallo, mein Engel.“

Der Klang von Dantes tiefer, herrlicher Stimme schickte einen sanften Stromstoß durch ihren Körper. Sie wollte die Wärme nicht spüren, die sich in ihr ausbreitete und bis in ihr Innerstes vordrang, aber das Gefühl war da und ließ ihre Entschlossenheit schmelzen.

„Alles in Ordnung?“, fragte er, als sie schweigsam blieb, eine Spur beschützender Besorgnis in seiner Stimme. „Sind wir noch zusammen oder hab ich dich verloren?“

Sie seufzte und war unsicher, wie sie darauf antworten sollte.

„Tess? Stimmt was nicht?“

Für einige lange Sekunden konnte sie nur ein- und ausatmen.

Sie wusste kaum, wo sie beginnen sollte. Und es machte ihr Angst, wo das alles enden mochte. Tausend Gedanken schossen ihr durch den Kopf, tausend Zweifel, die nach Bens bizarrer Botschaft aufgetaucht waren.

Ein Teil von ihr verwarf Bens haarsträubende Behauptungen

-  der vernünftige Teil, der es besser wusste und nicht glaubte, dass sich auf den Straßen von Boston Monster herumtrieben.

Doch da war noch ein anderer Teil in ihr, der das Unerklärliche nicht so schnell abtun wollte. Unerklärliches, das auch ohne logische Erklärungen und herkömmliche Wissenschaft existierte.

„Tess“, sagte Dante in die Stille, „du weißt, dass du mit mir reden kannst.“

„Weiß ich das?“, fragte sie, und dann drängten die Worte aus ihr heraus. „Ich bin nicht sicher, was ich im Moment weiß, Dante. Ich weiß nicht, was ich denken soll -  über das alles.“

Er fluchte, irgendein knurrendes italienisches Schimpfwort.

„Was ist passiert? Bist du verletzt? Verdammt, wenn er dich angefasst hat …“

Tess schnaubte spöttisch. „Ich schätze, das beantwortet bereits eine meiner Fragen. Wir sprechen von Ben, richtig? War er der Drogendealer, den du gestern Abend gejagt hast?“

Es entstand eine kleine Pause. Dann fragte er: „Tess, hast du ihn heute gesehen? Hast du ihn gesehen, seit wir letzte Nacht zusammen waren?“

„Nein, Dante“, sagte sie. „Ich habe ihn nicht gesehen.“

„Aber du hast mit ihm gesprochen. Wann?“

„Er hat in der Nacht angerufen und eine Nachricht hinterlassen, wohl während wir …“ Sie schüttelte den Kopf. Sie wollte nicht daran denken, wie wundervoll es sich angefühlt hatte, in ihrem Bett in seinen Armen zu liegen; wie beschützt und friedlich sie sich gefühlt hatte. Jetzt war alles, was sie fühlte, eine durchdringende Verlassenheit. „War das der Grund, dass du bei mir aufgekreuzt bist? Weil du über mich an ihn herankommen wolltest?“

„Um Himmels willen, nein. Es ist weit komplizierter …“

„Wie kompliziert? Hast du die ganze Zeit mit mir gespielt?

Oder hat das Spiel erst in der Nacht begonnen, als du hier mit deinem Hund ankamst und wir … oh mein Gott, jetzt ergibt sogar das einen Sinn. Harvard ist überhaupt nicht dein Hund, oder? Was hast du gemacht? Hast du einen Streuner von der Straße aufgelesen, um ihn als Köder zu benutzen, damit du mich in dein krankes Spiel mit reinziehen kannst?“

„Tess, bitte. Ich wollte dir erklären …“

„Na los. Ich höre.“

„Nicht so“, knurrte er. „Ich will das nicht am Telefon besprechen.“ Sie spürte, wie auch bei ihm eine finstere Spannung wuchs. Beinahe konnte sie ihn am anderen Ende der Leitung hin und her tigern sehen, erfüllt von rastloser Energie, seine schwarzen Augenbrauen finster zusammengezogen, während seine kräftige Hand wie ein Rechen über seine Kopfhaut harkte.

„Hör zu, du musst von Sullivan wegbleiben. Er ist in etwas extrem Gefährliches verwickelt. Ich will dich nicht in seiner Nähe haben, verstehst du?“

„Das ist originell. Er hat das Gleiche über dich gesagt. Er hat ziemlich viel gesagt. Verrückte Dinge, zum Beispiel, dass dein Partner heute Nacht brutal über ihn hergefallen ist.“

„Was?“

„Dante, er sagte, der Mann hat ihn gebissen. Kannst du mir das erklären? Er sagte, nachdem ihr beide in seine Wohnung eingedrungen seid, hat der Mann, mit dem du unterwegs warst, ihn in einem Wagen entführt und ist dann wie ein Wilder über ihn hergefallen. Nach dem, was Ben erzählt, hat er ihm in den Hals gebissen.“

„Mistkerl.“

„Kann das etwa stimmen?“, fragte sie, entsetzt, dass er gar nichts abzustreiten versuchte. „Weißt du, wo Ben ist? Ich habe seit seinem Anruf nichts mehr von ihm gehört. Haben deine Freunde oder du ihm etwas angetan? Ich muss ihn sehen.“

„Nein! Ich weiß nicht, wo er ist, Tess, aber du musst mir versprechen, dass du von ihm wegbleibst.“

Tess fühlte sich elend, verängstigt und verwirrt. „Was ist hier los, Dante? In was bist du wirklich verwickelt?“

„Tess, hör mir bitte zu. Ich möchte, dass du irgendwo hingehst, wo es sicher ist. Jetzt sofort. Geh in ein Hotel, ein öffentliches Gebäude, irgendwohin -  nur geh jetzt sofort und bleib da, bis ich dich heute Abend abhole.“

Tess lachte auf, aber es war ein humorloser Klang, der ihr in den Ohren wehtat. „Ich arbeite, Dante. Und selbst wenn ich nicht arbeiten würde, glaube ich nicht, dass ich irgendwo hingehen und auf dich warten werde. Nicht, bevor ich verstehe, was hier vor sich geht.“

„Ich werde es dir erklären, Tess. Versprochen. Ich hatte sowieso vor, dir alles zu erzählen, selbst wenn das alles nicht passiert wäre.“

„In Ordnung. Gut. Mein Zeitplan ist für heute ausgebucht, aber ich kann in ein paar Stunden eine Mittagspause einlegen.

Falls du mit mir reden willst, wirst du herkommen müssen.“

„Ich … verflucht.  Ich kann jetzt noch nicht, Tess. Ich …

kann gerade nicht. Es muss heute Abend sein. Bitte. Du musst mir vertrauen.“

„Dir vertrauen“, flüsterte sie, schloss die Augen und schlug ihren Kopf gegen die Bürotür. „Ich glaube, das ist etwas, das ich gerade nicht kann. Ich muss jetzt weitermachen. Ciao.“

Sie klappte das Handy zu und deaktivierte es. Sie wollte nicht mehr reden, mit niemandem.

Sie ging hinüber zum Schreibtisch, um das Handy abzulegen, als ihr Blick an etwas hängen blieb, das sie beunruhigte, seit sie es heute Morgen gefunden hatte. Es war ein Flashdrive, ein kleiner tragbarer Datenspeicher. Sie hatte es ganz hinten unter dem Untersuchungstisch in einem der Klinikzimmer entdeckt.

Im selben Raum, in dem Ben gestern gewesen war -  als sie ihn überraschend ertappt und er Ausflüchte gemacht hatte, er sei nur gekommen, um die Hydraulik des Tischs zu reparieren.

Tess hatte schon vermutet, dass er nicht ehrlich zu ihr gewesen war -  in mehr als einer Hinsicht. Jetzt wusste sie es mit Sicherheit. Die Frage war nur: warum?

 

Dante funkelte sein Handy an und ließ es in einem Wutausbruch mittels Willenskraft quer durchs Zimmer schießen und an der gegenüberliegenden Wand zerschellen, wo es Funken sprühte und in hundert kleine Teile zersprang. Das Zerstören war befriedigend, wenn auch kurz. Aber das genügte nicht, um seinen Zorn zu beschwichtigen.

Dante nahm sein Umherrennen wieder auf, marschierte hin und her, wie er es getan hatte, als er mit Tess telefonierte. Er musste sich jetzt bewegen. Er musste seinen Körper in Bewegung halten -  und seinen Geist wachsam.

Er hatte in letzter Zeit bei allem ein sagenhaftes Durcheinander angerichtet. Während er nie auch nur eine Spur Bedauern empfunden hatte, vom Stamm geboren zu sein, brodelte sein Vampirblut jetzt vor Frust, weil er hier drinnen gefangen war.

Das raubte ihm jede Möglichkeit, die Dinge mit Tess zu regeln

-  jedenfalls bis die Sonne endlich unterging und ihn freiließ, um sich in Tess’ Welt zu begeben.

Das Warten würde ihm noch den Verstand rauben.

 

Und das hätte es auch beinahe.

Als er ein paar Minuten vor Sonnenuntergang in die Trainingsanlage ging, um Tegan zu holen, war er hektisch, seine Haut kribbelte heiß und fühlte sich überall zu eng an. Er brannte darauf, zu kämpfen. In seinen Ohren summte es ununterbrochen, als wäre ein Schwarm Bienen in seinem Blut unterwegs.

„Bist du startklar, T?“

Der Gen-Eins-Krieger mit den lohfarbenen Haaren lud eine Beretta. Er sah kurz auf und lächelte kalt, als er das Magazin einschob. „Klar. Lass uns loslegen.“

Gemeinsam gingen sie den verschlungenen Korridor entlang zum Fahrstuhl, der sie zum Fuhrpark des Ordens in die Garage auf Straßenebene bringen würde.

Als die Türen sich schlossen, kribbelten Dantes Nasenlöcher, und er meinte den beißenden Geruch von Rauch wahrzunehmen. Er sah Tegan an, doch der schien unbeeindruckt. Seine smaragdgrünen Augen waren auf einen imaginären Punkt fokussiert, und er trug seine charakteristische ungerührte, emotionslose Gelassenheit zur Schau.

Der Fahrstuhl begann seine lautlose Fahrt nach oben. Dante fühlte, wie Hitze nach ihm griff. Sie ging vom Gespenst einer Flamme aus, die nur darauf wartete, dass er langsam genug wurde, sodass sie ihn erwischen konnte. Er wusste, was das war.

Natürlich. Die Todesvision verfolgte ihn schon den ganzen Tag, aber er hatte es geschafft, sie abzuwehren. Er weigerte sich standhaft, der sensorischen Folter nachzugeben, denn er brauchte heute Abend einen vollkommen klaren Kopf.

Doch als der Fahrstuhl eben sein Ziel erreichte, schlug das Vorauswissen in seinem Kopf zu wie ein Hammer. Dante ging in die Knie, als die volle Wucht der Vision ihn traf.

„Hölle und Verdammnis“, fluchte Tegan neben ihm, und Dante spürte, wie der Krieger seinen Arm packte und festhielt, damit Dante nicht zu Boden glitt. „Was zur Hölle -  geht’s wieder?“

Dante konnte nicht antworten. Sein Blickfeld füllte sich mit dichten schwarzen Rauchwolken und wogenden Flammen. Über dem Knistern und Zischen des vordringenden Feuers konnte er jemanden reden hören -  ihn verhöhnen - , undeutlich und mit tiefer, leiser Stimme. Das war neu -  ein weiteres Detail in dem unglaublichen Albtraum, den er schon so gut kennengelernt hatte.

Er blinzelte den Rauchschleier etwas weg und kämpfte, um wieder zu Bewusstsein zu kommen. Er erhaschte einen Blick auf Tegans Gesicht direkt vor sich. Scheiße. Er musste ziemlich übel aussehen, da der für seine kompromisslose Gefühlsarmut bekannte Krieger plötzlich zurückprallte und mit einem Fauchen seine Hand von Dantes Arm riss. Hinter Tegans schmerzverzerrter Grimasse schimmerten leuchtend weiß die Spitzen seiner Fangzähne. Seine hellen Brauen zogen sich über den schmalen smaragdgrünen Augen dicht zusammen.

„Kann nicht … atmen …“, keuchte Dante und rang nach Luft. Jeder hechelnde Atemzug, den er inhalierte, ließ ihn mehr von dem imaginären Rauch einatmen. Er würgte. „Ah … verdammt … sterbe …“

Tegans Blick bohrte sich hart und stechend in Dantes Gesicht. Mitleidlos, aber ehrlich, mit einer Kraft, die Dante festigen würde.

„Bleib dran“, verlangte Tegan. „Es ist eine Vision, ein Traumbild. Es ist nicht real. Jedenfalls noch nicht. Du bleibst jetzt dran und stehst es durch, nur so bringst du es zu Ende. Geh rückwärts, so weit du kannst, und merk dir möglichst jede Einzelheit.“

Dante ließ sich erneut von den Bildern überfluten. Er wusste, dass Tegan recht hatte. Er musste seinen Geist dem Schmerz und der Furcht öffnen, damit er zurück zur Wahrheit schauen konnte.

Er keuchte, seine Haut war ausgetrocknet von der Hitze des Infernos, das rings um ihn tobte, doch er konzentrierte sich auf die Umgebung. Brachte sich tiefer in das Szenario hinein. Er dehnte seinen Geist aus bis zum schlimmsten Teil der Vision, dann stoppte er die Handlung und ließ sie rückwärts laufen.

Die Flammen zogen sich zusammen und wurden kleiner. Der Rauch reduzierte sich von massiven, trudelnden Wolken aus Qualm und schwarzer Asche zu dünnen, grauen Schwaden, die zur Raumdecke hinaufwaberten. Dante konnte jetzt wieder atmen, aber noch immer schnürte ihm Furcht die Kehle zu, denn er wusste, dass dies die letzten Minuten seines Lebens sein würden.

Jemand war bei ihm im Raum. Dem Geruch nach ein Mann.

Dante selbst lag bäuchlings auf etwas Eiskaltem und Glattem.

Sein Häscher zog ihm die Hände hinter den Rücken und fesselte seine Handgelenke mit einer Art Kabel. Er hätte eigentlich in der Lage sein sollen, es wie einen Bindfaden zu zerreißen, aber es funktionierte nicht. Seine Kraft war nutzlos. Als Nächstes fesselte der Häscher Dantes Füße und verband dann beide Fesseln, sodass Dante hilflos auf dem Bauch lag wie ein gefangener Wal, unter ihm eine Platte aus nacktem Metall.

Laute Schläge dröhnten von irgendwoher außerhalb des Raums. Er hörte Kreischen wie von Banshees und roch den kupfernen Gestank des nahenden Todes.

Und dann erklang eine tiefe, spöttische Stimme dicht an seinem Ohr. „Weißt du, ich hatte angenommen, dich zu töten würde schwierig sein. Du hast es mir sehr leicht gemacht.“

Die Stimme verklang in einem amüsierten Kichern. Der Häscher kam um ihn herum nach vorn, wo Dantes Kopf hilflos auf der Metallplatte lag. Beine in Jeans beugten sich am Knie, und langsam kam der Oberkörper des Mannes, der ihn töten wollte, in Dantes Blickfeld. Grobe Finger packten ihn an den Haaren, hoben seinen Kopf an, um ihn direkt anzusehen. In diesem Moment begann die Vision sich so schnell aufzulösen, wie sie gekommen war …

Heilige Scheiße.

„Ben Sullivan.“ Dante spuckte den Namen aus, als wäre er Asche auf seiner Zunge. Erlöst von der Umklammerung der bösen Vorahnung setzte er sich auf und wischte sich den Schweißfilm von der Stirn. Tegan betrachtete ihn ernst, aber anerkennend. „So ein Dreckskerl. Es ist der Crimson-Dealer, Ben Sullivan. Ich kann’s verdammt noch mal kaum glauben.

Dieser Mensch -  er ist es, der mich töten wird.“

Tegan schüttelte grimmig den Kopf. „Nicht, wenn wir ihn zuerst töten.“

Dante kam auf die Beine und stützte sich mit einer Hand an der festen Betonmauer neben dem Fahrstuhl ab, um wieder zu Atem zu kommen. Unter seiner Erschöpfung gärte Wut. Wut auf Ben Sullivan, Wut auf den früheren Agenten Sterling Chase, der es offensichtlich auf seine Kappe genommen hatte, den Scheißkerl laufen zu lassen.

„Lass uns verflucht noch mal gehen“, grollte er und marschierte auch schon durch die riesige Garage. Er ließ eine seiner Malebranche-Klingen wirbeln und hielt sich kerzengerade.

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